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Auf den Spuren des Grünkerns

8
Sep

Nachdem mein Mann und ich in den letzen Jahren sämtliche internationale Fahrradwege erkundigt hatten, dachten wir uns, warum immer so weit weg fahren, wir könnten doch auch mal die eigene Umgebung  erkunden.

So starteten wir unsere dreitägige Tour über ca. 75 km bei strahlendem Sonnenschein durch Teile des „Lieblichen Taubertals“ und des Odenwalds in Boxberg-Wölchingen in Richtung Ahorn. Die Strecke war zwar immer wieder mit leichten bis starken Steigungen verbunden, welche jedoch für geübte Radler wie uns kein Problem darstellte. Hierbei sollte vielleicht erwähnt werden, dass für ungeübte Radfahrer ein E-Bike von Vorteil wäre. In Eubigheim kamen wir am kürzlich renovierten und wunderschönen Bettendorfschen Schloss vorbei , worin sich heute das Rathaus Ahorns befindet.

Nach Ahorn erreichten wir mit dem schönen Örtchen Hirschlanden den Odenwald. Auf unserer Reise begegnete uns immer wieder das Thema Grünkern, sodass es für uns ein absolutes Muss war, in Altheim das Grünkernmuseum zu besuchen und mehr über die Bedeutung des Grünkerns in der Region zu erfahren. Im Anschluss kehrten wir in das Gasthaus Krone ein, wo wir mit einfachen, gut bürgerlichen, aber sehr leckeren Speisen beglückt wurden.

Grünkern Taubertal

Grünkern im Bauland

 

Gegen Abend kamen wir im Wallfahrtsort Walldürn an. Hier entschieden wir uns, für die Nacht eine Unterkunft zu suchen. Am nächsten Morgen besichtigten wir, bevor es mit dem Rad weiter ging, die bekannte Walldürner Wallfahrtsbasilika, welche definitiv ein Highlight unserer Tour war. Die Basilika wurde zwischen 1698 und 1728 im barocken Stil aus dem für den Odenwald so typischen Bundsandstein gefertig und sowohl das äußere der Kirche mit den zwei riesigen Türmen, als auch die prächtige und prunkvolle Innenausstattung begeisterten uns sehr. Deshalb empfehle ich jedem, der mal in der Gegend ist, die Basilika zu besuchen.

Anschließend setzten wir unsere Radtour fort, bis wir schließich in dem kleinen Städtchen Hardheim ankamen, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Weiter ging unsere Tour durch die malerische Landschaft und kleine Ortschaften im Erftal, wo wir anschließend wieder nach Ahorn (diesmal nach Buch) gelangten. Auf der gesamten Tour begegneten uns immer wieder kleine und größere Radgruppen, da hatten wohl noch mehr die Idee die eigene Region zu erkunden, was uns sehr freute. Da es ein ziemlich anstrengender und heißer Tag war, ließen wir dort den Tag im Famlienbad ausklingen und quatierten uns anschließend im Nachbarort Neidelsbach in der Gaststätte Ahornstübchen für die Nacht ein.

Radler Taubertal

Radler auf dem Grünkernradweg

Am nächsten Morgen starteten wir die letzte Etappe unserer Tour, über den Grünkernradweg, zurück ins „Liebliche Taubertal“, das landschaftlich wirklich ein Traum ist. So endete unsere Tour schließlich wieder in Boxberg-Wölchingen.

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1 Kommentar »

  1. So ein netter Beitrag. Ich finde ihn richtig schön und interessant zu lesen und vor allem eure Radtour finde ich sehr interessant 🙂 Weiter so!

    Monika — 17. März 2017 @ 0:44

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