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Radtour zu Burgen, Schlössern und Rittergrab

5
Aug

Stein am Rhein mit Blick auf die Stadt und die Burg

Wie mein Titel schon vermuten lässt, dreht sich bei dieser Radtour alles um Burgen und Schlösser. Und die gibt es zahlreich am Untersee. Mit ca. 28 km Länge und nur rund 140 m Höhenmeter ist es eine gemütliche Halbtages-Radroute, die zu vielen Stopps an den Klöstern, Kapellen, Burgen und anderen Sehenswürdigkeiten einlädt. Diese Fahrradtour ist auch gut für E-Bikes geeignet!

Von Stein am Rhein (Schweiz) zur Burg Hohenklingen

Startpunkt der Tour ist der Untertorparkplatz in Stein am Rhein (CH) (Achtung, Ausweis nicht vergessen!).

Von dort aus geht es rechts am Untertor vorbei in Richtung Schiffslände. In der Nähe der Schiffslände befindet sich der Diebs- und Hexenturm aus dem 14. Jahrhundert. Von dort radle ich über die Schwarzhorngasse auf den Rathausplatz. Am Rathaus fahre ich links und gelange so zum Bürgerasyl. Das ehemalige Spital „Zum Heiligen Geist“ umfasst fünf um einen Hof versammelte Gebäude. Diese Häuser wurden zu einem städtischen Verwaltungs- und Wohnbau sowie zu einem Begegnungszentrum umgestaltet. Hier befindet sich auch der Tourist-Service von Stein am Rhein, wo ich mir ein paar weitere Informationen einhole.

 Fahrradtour ab Stein am Rhein(CH)

Nun fahre ich beim Rathaus rechts und komme zum Kloster St. Georgen. Die Benediktiner Abtei ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen der Schweiz. Von besonderer Bedeutung ist der spätgotische Kreuzgang, habe ich mir in der Tourist-Information sagen lassen.

Natürlich darf – wenn schon in Stein am Rhein – ein Besuch auf der Burg Hohenklingen nicht fehlen. Der Aufstieg ist zwar steil, doch ihr werdet sehen, er lohnt sich.

Ich fahre also zunächst den Kirchhofplatz entlang, am Hotel Chlosterhof vorbei und folge der Öhningerstraße bis zu der Verzweigung und dann der Beschilderung. Die mittelalterliche Festung hoch über Stein am Rhein ist um 110 entstanden. Wie keine andere Burg am Bodensee hat sie ihr Erscheinungsbild bewahrt. Auch ist sie von Zerstörung jeglicher Art verschont geblieben. Nach der Besichtigung radle ich wieder hinunter nach Stein am Rhein und nehme den Radweg nach Öhningen.

Burg Hohenklingen, Danke für das Bild von Stein am Rhein Tourismus

Weiter nach Öhningen, Schloss Kattenhorn und zum Rittergrab

In Öhningen im Ortskern befindet sich die ehemalige Klosteranlage. Die heutigen Kloster- und Kirchenbauten stammen aus dem 17. Jahrhundert, die Gründung geht aber auf das Jahr 965 zurück. Die Kirche des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts, die Pfarrkirche St. Hippolyt und Verena vereint Renaissance und Barock. In der Kapelle „Maria zum guten Trost“, an der Nordseite des Klosterareals, befindet sich eine Gruft mit Grabnischen.

Nun verlasse ich Öhningen und folge der Beschilderung des Bodensee-Radwegs, vorbei an Schloss Oberstaad nach Kattenhorn. Die Wasserburg Kattenhorn wurde 1867 als kleine Schlossanlage umgebaut und gibt ihr heutiges Erscheinungsbild wider. Leider kann das Schloss nicht besichtigt werden, nur die Schlosskapelle St. Blasius.

Weiter geht dann mein Radweg nach Wangen, dort erwartet mich in der katholischen Pfarrkirche St. Pankratius das Rittergrab von Has Casoar v. Ulm zu Marbach und Wangen († 1610).

Nach einer kurzen Pause fahre ich den Bodensee-Radweg weiter, vorbei an Schloss Marbach, bis ich Gaienhofen erreiche. Dort radle ich bis zur Schiffslände und setze über nach Steckborn. Auf dem Weg zur Schiffslände kommt man am ehemaligen Schloss Gaienhofen vorbei, das um 1200 erbaut wurde und seit 1946 im Schulbetrieb ist.

Steckborn, Schloss Mammern und Probstei Wagenhausen

Das mittelalterliche Städtchen Steckborn wird von engen Gassen, romantischen Winkeln und schmucken Bürgerhäusern geprägt. Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Turmhof, indem sich das Heimatmuseum befindet. Es wurde im späten 13. Jahrhundert errichtet.

Ich fahre weiter nach Mammern, unmittelbar hinter der katholischen Kirche liegt an der Ringstraße die Klinik Schloss Mammern, leider ist die Besichtigung der Innenräume nicht möglich, die Schlosskapelle aber ist frei zugänglich. Von Mammern geht es nach Eschenz und von dort auf die Insel Werd. Die kleine Rheininsel am unteren Fuße des Untersees hat eine bedeutende Vergangenheit. Es führten Spuren bis zu den Pfahlbauern zurück. Heute dient die Insel als Klostersitz für die Franziskanermönche, die mit Besuchern gerne ein wenig über ihr Leben und die Geschichte der Insel plaudern.

Blick von Insel Werd auf Steg - Tourismus Untersee

Ebenso sehenswert ist auch die Probstei Wagenhausen. Hierzu fahre ich am Rhein entlang nach Wagenhausen. Die Glocke mit Gussjahr 1291 ist eine der ältesten noch funktionierenden Glocken der Schweiz.

Am Ende meiner Tour geht es wieder zurück nach Stein am Rhein, dort über die Brücke, links in die Bärengasse, wieder links in die Schwarzhorngasse und dann an der Schiffslände vorbei bis zum Parkplatz.

Rathausplatz in Stein am Rhein, Foto Stein am Rhein Tourismus

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